„Du musst (einfach) loslassen.“
Wenn Menschen Liebeskummer haben, gehört dieser Satz vermutlich zu den Ratschlägen, die sie am häufigsten hören.
Und natürlich ist er gut gemeint.
Freunde möchten helfen. Sie möchten, dass es dir schnell wieder besser geht. Sie möchten dich nicht leiden sehen.
Das Problem ist nur:
Loslassen funktioniert nicht auf Knopfdruck.
Gefühle lassen sich nicht einfach wegdenken. Sie lassen sich auch nicht dadurch auflösen, dass wir uns immer wieder sagen, wir müssten endlich loslassen.
Liebeskummer ist kein Denkproblem! Liebeskummer ist ein emotionaler Prozess.
Wenn wir einen Menschen verlieren, der uns wichtig war, verarbeitet unser gesamtes System diesen Verlust.
Sehnsucht, Trauer, Hoffnung, Wut, Verzweiflung und die ständige gedankliche Beschäftigung mit der anderen Person sind deshalb keine Zeichen dafür, dass mit uns etwas nicht stimmt.
Sie sind Ausdruck einer Bindung, die einmal da war.
Deshalb lautet die entscheidende Frage oft nicht:
„Wie werde ich diesen Liebeskummer möglichst schnell los?“
Sondern:
„Wie komme ich gut hindurch?“
Dieser Perspektivwechsel verändert vieles.
Denn plötzlich geht es nicht mehr darum, gegen die eigenen Gefühle anzukämpfen.
Stattdessen können wir
Liebeskummer gehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen, die wir Menschen machen können.
Er braucht nicht mehr Härte. Er braucht Verständnis, Orientierung und Zeit.
Und manchmal auch Begleitung.
Denn du musst da nicht alleine durch.
Wenn du spürst, dass dich dieses Thema betrifft, findest du mehr Informationen zu meiner Begleitung hier: